Ich gebe zu, ich habe dieses Blog sehr lange schleifen lassen. Seit dem (vor)letzten Eintrag hatte ich zwei fantastische Urlaube. Mit meiner Frau war ich im Oktober 2010 drei lange Wochen auf Teneriffa, der größten Insel der Kanaren. Im Juli 2011 ging es mit Freunden für eine Woche nach Pila im oder besser gesagt oberhalb des Aostotals in den dortigen Bikepark. Das hieß eine Woche lang Downhill fahren, wandern und italienischen Kaffee genießen. Es ist zu lange her, um detaillierte Reiseberichte zuschreiben, wie ich das in Gran Canaria gemacht habe. Ich werde aber in den nächsten Tagen die schönsten Fotos davon posten und jeweils etwas dazu schreiben.
Ich sehe oft eine alte Barceloninerin, die es sich in der Abendfrische auf ihrem Klappstuhl vor der Kurzwarenhandlung von Yong Mei bequem macht, um mit der jungen chinesischen Geschäftsfrau ein Schwätzchen zu halten, genauso wie sie es mit deren katalanischer Vorgängerin zu tun pflegte.
Schöner Artikel in der FAZ über San Francisco. Ich war noch nie dort, aber genau so stelle ich mir diesen Ort vor.
San Francisco ist nicht nur eine phantastisch schöne Stadt, sondern auch der radikale Gegenentwurf zum Mainstream der Vereinigten Staaten: freigeistig und freizügig, individualistisch und anarchistisch und dabei so entspannt, dass man am liebsten gleich dabliebe.
Drei Wochen lang Teneriffa erkunden
Hola,
es geht wieder los. Flug ist gebucht, Unterkunft auch. Im Oktober fliegen wir für volle 3 Wochen nach Teneriffa und freuen uns schon riesig darauf, diese wunderschöne Insel zu entdecken.
Nebenbei haben wir gerade einen Spanisch-Intensivkurs absolviert und werden hoffentlich vor dem Urlaub noch einen darauf aufbauenden Sprachkurs machen können. Wir wollen uns schließlich mit den Canarios in ihrer Sprache zu verständigen.
Jetzt heißt es erstmal Bücher und Berichte lesen, um einen groben Plan zu machen, was wir uns alles ansehen wollen. Im Vergleich zu Gran Canaria ist Teneriffa ja doch etwas größer.
Foto: (CC) Some rights reserved by Cyrond
Ich werde wieder von unseren Vorbereitungen schreiben und im Urlaub selbst wieder ausführliche Reiseeindrücke und Fotos posten.
¡Hasta luego!
1000 Höhenmeter rauf und wieder runter
Zu Fuß natürlich. Und auf direktem Wege. Das waren anstrengende 8 Stunden letzten Sommer, als wir mal einen Tag Pause machten vom biken in Port du Soleil und uns mehr oder weniger ins blaue hinein auf den Weg in die Berge machten. Der Wanderpfad führte sehr direkt den Berg hinauf und war daher recht steil. Nach einigen Kilometern kamen wir wieder aus dem Wald heraus und setzten den Weg über offene und hoch bewachsene Wiesen fort. Der Pfad verlor sich nach einigen Kilometern im hohen Gestrüpp, so das wir nun einfach Richtung Bergkamm liefen. Die Idee war, diesen zu überqueren und auf der Rückseite in einer Schleife zum Ausgangspunkt zurückzukehren.
Um den Weg etwas abzukürzen, nahmen wir den Weg über ein Steinfeld, welches aus der Ferne gut begehbar aussah. Aus der Nähe betrachtet war es aber nicht ohne.
Die Galerie enthält 6 Bilder
Ich habe weder Dreadlocks, noch ungewaschene Haare. Ich bevorzuge einen gewissen stilvollen Geschmack bei meiner Kleiderwahl und muss mich nicht auf oekologische Jute-Kleidung beschraenken, die wie ein Sack vom Koerper haengt. Warum glauben einige Traveler, dass das landestypisch ist? Bisher habe ich nicht einen Einheimischen in diesen merkwuerdigen Klamotten rumlaufen sehen.
Lenny und Karl, die eigentlich nur Lenny ist, befindet sich derzeit auf einer Reise auf der anderen Seite der Erde und berichtet davon in ihrem Blog. Die Schreibe ist locker, inspirierend und reichlich unangestrengt. Das gefällt mir und daher wandert es in meinen Feedreader. Das ist das tolle an Blogs, man liest eins, kommt von dort zu einem anderen, welches wieder ein tolles nächstes verlinkt usw. Wie kam ich eigentlich drauf? Achja, beim ebenso empfehlenswerten Man in Metropolis hab ich es gelesen.
Tolle Appartements in Barcelona
Ende September Anfang Oktober habe ich noch etwas Urlaub und mir überlegt, in dieser Zeit einen Kurztrip zu machen. Daher hatte ich mich mal auf die Suche nach Unterkünften in Barcelona gemacht und bin dabei auf cocoon barcelona gestoßen. Wer mal weg möchte vom gleichförmigen Allerlei der üblichen Ferienwohnungen wird hier schnell fündig. Ausgefallene Appartements in diversen Stil- und Preisklassen werden sehr ausführlich präsentiert. Dazu gibt es Infos zum jeweiligen Stadteil, ansprechende Photos und eine Schnellübersicht der freien Kapazitäten. Darauf werde ich bestimmt mal zurückkommen, wenn die Flüge wieder etwas billiger sind.
Bikepark Geisskopf
Einen weiteren Kurztrip mit dem Bike unternahmen wir Ende Mai. Dieses Mal war jedoch nicht Tourenfahren angesagt, sondern wir packten die Big Bikes ins Auto. Traditionell ging es wie jedes Frühjahr in den Bikepark am Geiskopf bei Bischofmais. Drei Tage lang bei Sonne und Regen gepflegt abwärtsfahren. Und wir hatten unseren Spaß:
Kommenden Samstag geht es für 1 Woche in das Freeridegebiet Portes du Soleil. Anschließend, so Mensch und Material noch heil sind, werden wir einen Abstecher nach Pila in Italien unternehmen. Hier wollen wir einen neuen Park erkunden, welcher uns auch in alpines Gelände führt.
Danach ist aber erstmal genug mit Biken und es geht an die Planungen für den richtige diesjährigen Urlaub. Eventuell geht es nach Teneriffa, aber vielleicht auch ganz woanders hin. Auf jeden Fall wird es wieder ausführliche Reiseberichte und viele Photos geben.
Harz III – Tag 2 und 3
Bevor es in 6 Tagen für eine Woche zum freeriden nach Frankreich geht, mit einiger Verspätung noch ein paar Worte zum Harz. Bereits am ersten Tag stellten wir fest, das der Harz ein klasse Bikerevier mit abwechslungsreichen Trails ist.
Und auch am 2 Tag wurde uns von harmlosen Singletrails bis hin zu kernigen und verblockten Wegen bergauf wie bergab alles geboten.
Nach einem kurzen entspannten einrollen ging es gleich knackig zur Sache. Aber es war nicht so, das keinen Spaß hatten. Dank unseres Locals fanden wir die versteckten Singletrails, welche normalerweise gut verborgen bleiben.
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