Ich sehe oft eine alte Barceloninerin, die es sich in der Abendfrische auf ihrem Klappstuhl vor der Kurzwarenhandlung von Yong Mei bequem macht, um mit der jungen chinesischen Geschäftsfrau ein Schwätzchen zu halten, genauso wie sie es mit deren katalanischer Vorgängerin zu tun pflegte.

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Schöner Artikel in der FAZ über San Francisco. Ich war noch nie dort, aber genau so stelle ich mir diesen Ort vor.

San Francisco ist nicht nur eine phantastisch schöne Stadt, sondern auch der radikale Gegenentwurf zum Mainstream der Vereinigten Staaten: freigeistig und freizügig, individualistisch und anarchistisch und dabei so entspannt, dass man am liebsten gleich dabliebe.

Ich habe weder Dreadlocks, noch ungewaschene Haare. Ich bevorzuge einen gewissen stilvollen Geschmack bei meiner Kleiderwahl und muss mich nicht auf oekologische Jute-Kleidung beschraenken, die wie ein Sack vom Koerper haengt. Warum glauben einige Traveler, dass das landestypisch ist? Bisher habe ich nicht einen Einheimischen in diesen merkwuerdigen Klamotten rumlaufen sehen.

Lenny und Karl, die eigentlich nur Lenny ist, befindet sich derzeit auf einer Reise auf der anderen Seite der Erde und berichtet davon in ihrem Blog. Die Schreibe ist locker, inspirierend und reichlich unangestrengt. Das gefällt mir und daher wandert es in meinen Feedreader. Das ist das tolle an Blogs, man liest eins, kommt von dort zu einem anderen, welches wieder ein tolles nächstes verlinkt usw. Wie kam ich eigentlich drauf? Achja, beim ebenso empfehlenswerten Man in Metropolis hab  ich es gelesen.